Mittwoch, 2. März 2011

Gedankensplitter

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Der letzte Sonntag war ein wunderschöner Wintertag, viele Leute (auch uns) zog es aufs Eis. Als wenn der Februar merkte, dass er dagegen nicht mehr ankämpfen kann. Wogegen? Gegen den März! Und gestern fiel es mir dann bewußt auf: es wird Frühling! Woran ich das gemerkt habe?

:: die Sonne hat wieder Kraft
:: um 18Uhr ist sie noch nicht ganz untergegangen
:: im Schatten ist es noch kühl, aber man hält es schon aus
:: der Sand auf unserem Spielplatz ist nicht mehr gefroren
:: ich mußte zwei Tage hintereinander das Auto morgens nicht freikratzen
:: die ersten grünen Spitzen lugen schon durch die Erdoberfläche und der Nachbar hat schon Krokusse
:: die Seele ist beschwingt

Merkst du es auch?

Samstag, 13. November 2010

Regenpause

Der November macht seinem Namen alle Ehre und so waren wir gespannt, ob wir für den Wandernachmittag Gummistiefel oder Halbschuhe brauchen. Dieses mal ging es in Eldenburg an der Elde entlang bis zum Kölpinsee. Durch einen schönen Herbstwald mit feuchtem Laub und toller Stimmung.
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Samstag, 6. November 2010

Aufruf

Am 14.11.2010 ist weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen. Heute war ein Mann bei uns, der von der Arbeit von Open Doors berichtet und seine Zuhörerschaft ziemlich beeindruckt hat. Wenn man das hört, dann fragt man sich unweigerlich: Worüber diskutieren wir hierzulande eigentlich...? Es tut gut, mal über den eigenen Tellerrand hinaus zuschauen.
Am besten selbst mal reinklicken!

Samstag, 9. Oktober 2010

Erntedank

Etwa eine Woche nach dem Kirchenkalender haben wir heute unser Erntedankfest gefeiert. Was verbinde ich mit Erntedank?
Schon seit ich Kind bin, steht da vorne immer ein Gabentisch, festlich geschmückt und dekoriert, mit allem, was die Ernte des Jahres repräsentiert.
Dann gibt es ein kleines Programm. Als ich klein war, gab es Wochen vorher von der Kindertante kleine Papierschnipselchen, die an die Eltern verteilt wurden, damit diese zu Hause dann mit den Kindern die Gedichte einüben. Am Tag X wurden dann die Gedichte und Musikstücke unter schrecklichem Lampenfieber dem Auditorium vorgetragen.
Und noch gehört für mich seit Kindertagen untrennbar zum Erntedank: Das Lied "Wir pflügen und wir streuen..."
Vor allem der Aufbau der Melodie hat mich damals fasziniert. Es geht ziemlich tief los, "wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land", dann kommt kurz eine Sequenz, als sei es eine Antwort, in einer höheren Lage, "doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand: der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf" um dann wieder tiefer zu werden "und träuft,wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf". Der Kreis schließt sich, doch nicht ganz. Er deutet auf den Refrain hin, der zunächst nur auf zwei Tönen beginnt: "Alle gute Gabe" und dann in höheren Gefilden jubelt "kommt her von Gott dem Herrn". "Drum dankt ihm, dankt, und hofft auf ihn!" - so schließt der Refrain.

Matthias Claudius verfaßte es um 1783. Es gibt immer wieder kleine Kriege und Spannungen auf dem europäischen Kontinent, die französische Revolution steht kurz bevor. Matthias Claudius ist Angehöriger des gebildeten Bürgertums. Er ist Schriftsteller und umgibt sich gern mit anderen Dichtern und Denkern. Für ihn scheint es nicht selbstverständlich, dass es jeden Tag etwas zu Essen gibt und so verfaßt er dieses Loblieb auf Gott.

Was gehört für dich zum Erntedank?

Wir pflügen und wir streuen
den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen
steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen
sich mild und heimlich auf
und träuft wenn heim wir gehen,
Wuchs und Gedeihen drauf.

Er sendet Tau und Regen
und Sonn- und Mondenschein
und wickelt seinen Segen
gar zart und künstlich ein
und bringt ihn dann behende in unser Feld und Brot:
es geht durch unsre Hände,
kommt aber her von Gott.

Was nah ist und was ferne,
von Gott kommt alles her,
der Strohhalm und die Sterne,
das Sandkorn und das Meer.
Von ihm sind Büsch und Blätter
und Korn und Obst, von ihm
das schöne Frühlingswetter
und Schnee und Ungestüm.

Er läßt die Sonn aufgehen,
er stellt des Mondes Lauf;
er läßt die Winde wehen
und tut die Wolken auf.
Er schenkt uns so viel Freude,
er macht uns frisch und rot;
er gibt den Kühen Weide
und unsern Kinder Brot.

Sonntag, 12. September 2010

Herbstwanderung

Am letzten Samstag war wieder Wandernachmittag. Diesmal hatte sich Nationalparkführer Michael Matthes die Runde um den Bergsee in Alt-Gaarz ausgesucht. Wir hatten viel Spaß und kamen sogar mit einem großen Beutel voller Pilze zurück.
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Donnerstag, 16. September 2010

Zeichen und Wunder

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(gefunden in der Autostadt)

Neulich stiess ich mal wieder auf eine interessante Begebenheit. Die Bibel berichtet davon, dass Menschen von Jesus ein Zeichen verlangten, um sich wirklich sicher zu sein, dass er der Sohn Gottes ist. Jesus wird zornig und antwortet ihnen, dass "Leute wie sie" von Gott kein Zeichen bekommen werden. (Markus 8,11-13)

Wünschen wir uns das nicht auch oft? Man hat so eine Ahnung, so ein Gefühl, aber... so ein Zeichen zur Bestätigung... ein klitzekleines müsste es ja nur sein. So dass ich gaaaanz sicher bin. Dann würde ich auch glauben, dass Gott da ist, dass er mich führt, dass es ihn gibt. Und dann passiert es leicht, dass "...unser fieberhaftes Verlangen danach, in allem was passiert, die Hand und die Stimme Gottes wahrzunehmen, die Grenzen zwischen Glauben und Aberglauben überschreiten läßt. Christsein im Ouija-Brett-Stil ist einer der größten Triumphe des Teufels. Um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen: Gott gibt Männern und Frauen Zeichen. Er hat es in der Vergangenheit getan, er tut es in unserer Zeit und ich nehme an, er wird es immer tun. Manchmal sind diese Zeichen dramatisch, manchmal sind sie es nicht. Oft bleiben sie aus, wenn wir sie uns wünschen und meinen, dass wir sie brauchen. Was wir nicht vergessen dürfen, ist, dass Gott viel praktischer denkt, als seine Anhänger. Wenn Sie oder ich ein Zeichen brauchen, dann werden wir es zweifellos bekommen. Wenn wir kein Zeichen brauchen (und es gibt eine Menge Leute, die lieber ihre Bibel lesen sollten, anstatt ihr Gewissen und ihre Herzen zu belauschen und nach Formen am Himmel Ausschau zu halten), dann dürfen wir gelassen davon ausgehen, dass Gott uns bereits alle Informationen, die wir für eine Entscheidung brauchen, zur Verfügung gestellt hat.
Beten Sie ohne Unterlaß; benutzen Sie Ihren Verstand, um Entscheidungen zu treffen; verlangen Sie keine Bestätigung für etwas, was sie im Herzen bereits wissen, den sie sich aber nicht stellen wollen; bitten Sie Gott, Sie aufzuhalten, wenn Sie den falschen Weg einschlagen; lesen Sie die Bibel; rechnen Sie mit Zeichen; rechnen Sie nicht mit Zeichen; lassen Sie sich nicht dazu verleiten, nach "Magie" zu dürsten und genießen Sie das Abenteuer. Das ist es, was wir tun sollten. Hier und da gelingt mir ein wenig davon. Wie ist es mit Ihnen?" (Adrian Plass)

Sonntag, 29. August 2010

Willkommen und Abschied

Adventgemeinde
Der Sommer ist fast wieder vorbei. Er war so kurz, dass man ihn fast nicht bemerkt hätte, wenn er sich nicht mit extremer Hitze gezeigt hätte. Nun ist es wieder herbstlich um uns herum geworden und die Natur bereitet sich langsam wieder auf den Kreislauf der Erneuerung vor.

Und die Schule hat wieder begonnen. Für einige zum allerersten Mal. Da hieß es Abschied nehmen vom Kindergarten und dann ab in einen ganz neuen Lebensabschnitt. Wie heißt es doch immer so schön? "Jetzt beginnt der Ernst des Lebens".
Spannend ist es auch für die Eltern. Wie wird sich das Kind eingewöhnen, wie wird es das lange Stillsitzen meistern, welches Fach wird ihm liegen, welches nicht, wann kommt der erste Anruf der Lehrer...

Es fällt nicht immer leicht, loszulassen, das Kind in fremde Hände zu geben und zu vertrauen, dass "schon alles gut klappt". Wir Erwachsenen wissen (leider) um zu viele Gefahren...
Da ist es beruhigend, zu wissen, dass wir nicht allein sind. Dass es jemanden gibt, der alles in seiner Hand hält und auf uns aufpasst. Jemanden, der uns gesagt hat, dass er seinen Engeln befohlen hat, auf uns aufzupassen, Tag und Nacht. Darauf darf ich mich verlassen!

Montag, 12. April 2010

Ja wo isser denn...?

CIMG6723Der Frühling ist da! Zumindest sagt das der Kalender. Am Wetter kann man es noch nicht ablesen. Leider. Erzwingen wollte ich ihn. Habe beim ersten Sonnenstrahl ein ausgiebiges Sonnenbad genommen. Mit Jacke, Schal, Mütze und Handschuhen, aber ich hab tapfer ausgehalten. Den eisigen Wind versucht zu ignorieren. Zwei Tage später hatte ich dann eine dicke Erkältung. Da war sie wieder, meine alte Schwäche: das mit der Geduld fällt mir nicht immer leicht. Wie war das doch gleich? "Herr, schenke mir Geduld- aber plötzlich!"
Ich muß mich also wieder mal zurücknehmen und abwarten. Der Kreislauf der Natur geht von allein, da kann ich nichts erzwingen. Wie wäre es, wenn ich meinen Blick mal auf das richte, was schon da ist, anstatt darauf, was noch fehlt? Die Gärten beispielsweise haben wieder Farbe. Gelb, Rot, Blau- wie haben wir es vermißt, bei all dem weiß der letzten Monate... Die Vögel singen unentwegt ihre Lieder, im Hafen liegen die ersten Schiffe und - nicht zu vergessen - Urlauber sind auch schon da. Es scheint also nicht mehr lange zu dauern, bis die Sonne sich endgültig durchsetzt und Väterchen Frost in seine Grenzen verweist! "Solange die Erde steht, soll es immer Saat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht geben." (1. Mose 8,22) Auch wenn wir Sommer und Wärme lieber haben - der Kreislauf ist ein Zeichen dafür, dass Gott immer noch bei uns ist. Er hat es uns versprochen!

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