Gedankensplitter

Mittwoch, 2. März 2011

Gedankensplitter

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Der letzte Sonntag war ein wunderschöner Wintertag, viele Leute (auch uns) zog es aufs Eis. Als wenn der Februar merkte, dass er dagegen nicht mehr ankämpfen kann. Wogegen? Gegen den März! Und gestern fiel es mir dann bewußt auf: es wird Frühling! Woran ich das gemerkt habe?

:: die Sonne hat wieder Kraft
:: um 18Uhr ist sie noch nicht ganz untergegangen
:: im Schatten ist es noch kühl, aber man hält es schon aus
:: der Sand auf unserem Spielplatz ist nicht mehr gefroren
:: ich mußte zwei Tage hintereinander das Auto morgens nicht freikratzen
:: die ersten grünen Spitzen lugen schon durch die Erdoberfläche und der Nachbar hat schon Krokusse
:: die Seele ist beschwingt

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Donnerstag, 16. September 2010

Zeichen und Wunder

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(gefunden in der Autostadt)

Neulich stiess ich mal wieder auf eine interessante Begebenheit. Die Bibel berichtet davon, dass Menschen von Jesus ein Zeichen verlangten, um sich wirklich sicher zu sein, dass er der Sohn Gottes ist. Jesus wird zornig und antwortet ihnen, dass "Leute wie sie" von Gott kein Zeichen bekommen werden. (Markus 8,11-13)

Wünschen wir uns das nicht auch oft? Man hat so eine Ahnung, so ein Gefühl, aber... so ein Zeichen zur Bestätigung... ein klitzekleines müsste es ja nur sein. So dass ich gaaaanz sicher bin. Dann würde ich auch glauben, dass Gott da ist, dass er mich führt, dass es ihn gibt. Und dann passiert es leicht, dass "...unser fieberhaftes Verlangen danach, in allem was passiert, die Hand und die Stimme Gottes wahrzunehmen, die Grenzen zwischen Glauben und Aberglauben überschreiten läßt. Christsein im Ouija-Brett-Stil ist einer der größten Triumphe des Teufels. Um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen: Gott gibt Männern und Frauen Zeichen. Er hat es in der Vergangenheit getan, er tut es in unserer Zeit und ich nehme an, er wird es immer tun. Manchmal sind diese Zeichen dramatisch, manchmal sind sie es nicht. Oft bleiben sie aus, wenn wir sie uns wünschen und meinen, dass wir sie brauchen. Was wir nicht vergessen dürfen, ist, dass Gott viel praktischer denkt, als seine Anhänger. Wenn Sie oder ich ein Zeichen brauchen, dann werden wir es zweifellos bekommen. Wenn wir kein Zeichen brauchen (und es gibt eine Menge Leute, die lieber ihre Bibel lesen sollten, anstatt ihr Gewissen und ihre Herzen zu belauschen und nach Formen am Himmel Ausschau zu halten), dann dürfen wir gelassen davon ausgehen, dass Gott uns bereits alle Informationen, die wir für eine Entscheidung brauchen, zur Verfügung gestellt hat.
Beten Sie ohne Unterlaß; benutzen Sie Ihren Verstand, um Entscheidungen zu treffen; verlangen Sie keine Bestätigung für etwas, was sie im Herzen bereits wissen, den sie sich aber nicht stellen wollen; bitten Sie Gott, Sie aufzuhalten, wenn Sie den falschen Weg einschlagen; lesen Sie die Bibel; rechnen Sie mit Zeichen; rechnen Sie nicht mit Zeichen; lassen Sie sich nicht dazu verleiten, nach "Magie" zu dürsten und genießen Sie das Abenteuer. Das ist es, was wir tun sollten. Hier und da gelingt mir ein wenig davon. Wie ist es mit Ihnen?" (Adrian Plass)

Sonntag, 29. August 2010

Willkommen und Abschied

Adventgemeinde
Der Sommer ist fast wieder vorbei. Er war so kurz, dass man ihn fast nicht bemerkt hätte, wenn er sich nicht mit extremer Hitze gezeigt hätte. Nun ist es wieder herbstlich um uns herum geworden und die Natur bereitet sich langsam wieder auf den Kreislauf der Erneuerung vor.

Und die Schule hat wieder begonnen. Für einige zum allerersten Mal. Da hieß es Abschied nehmen vom Kindergarten und dann ab in einen ganz neuen Lebensabschnitt. Wie heißt es doch immer so schön? "Jetzt beginnt der Ernst des Lebens".
Spannend ist es auch für die Eltern. Wie wird sich das Kind eingewöhnen, wie wird es das lange Stillsitzen meistern, welches Fach wird ihm liegen, welches nicht, wann kommt der erste Anruf der Lehrer...

Es fällt nicht immer leicht, loszulassen, das Kind in fremde Hände zu geben und zu vertrauen, dass "schon alles gut klappt". Wir Erwachsenen wissen (leider) um zu viele Gefahren...
Da ist es beruhigend, zu wissen, dass wir nicht allein sind. Dass es jemanden gibt, der alles in seiner Hand hält und auf uns aufpasst. Jemanden, der uns gesagt hat, dass er seinen Engeln befohlen hat, auf uns aufzupassen, Tag und Nacht. Darauf darf ich mich verlassen!

Montag, 12. April 2010

Ja wo isser denn...?

CIMG6723Der Frühling ist da! Zumindest sagt das der Kalender. Am Wetter kann man es noch nicht ablesen. Leider. Erzwingen wollte ich ihn. Habe beim ersten Sonnenstrahl ein ausgiebiges Sonnenbad genommen. Mit Jacke, Schal, Mütze und Handschuhen, aber ich hab tapfer ausgehalten. Den eisigen Wind versucht zu ignorieren. Zwei Tage später hatte ich dann eine dicke Erkältung. Da war sie wieder, meine alte Schwäche: das mit der Geduld fällt mir nicht immer leicht. Wie war das doch gleich? "Herr, schenke mir Geduld- aber plötzlich!"
Ich muß mich also wieder mal zurücknehmen und abwarten. Der Kreislauf der Natur geht von allein, da kann ich nichts erzwingen. Wie wäre es, wenn ich meinen Blick mal auf das richte, was schon da ist, anstatt darauf, was noch fehlt? Die Gärten beispielsweise haben wieder Farbe. Gelb, Rot, Blau- wie haben wir es vermißt, bei all dem weiß der letzten Monate... Die Vögel singen unentwegt ihre Lieder, im Hafen liegen die ersten Schiffe und - nicht zu vergessen - Urlauber sind auch schon da. Es scheint also nicht mehr lange zu dauern, bis die Sonne sich endgültig durchsetzt und Väterchen Frost in seine Grenzen verweist! "Solange die Erde steht, soll es immer Saat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht geben." (1. Mose 8,22) Auch wenn wir Sommer und Wärme lieber haben - der Kreislauf ist ein Zeichen dafür, dass Gott immer noch bei uns ist. Er hat es uns versprochen!

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